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Dienstag, 25. Mai 2010 |
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Auch auf den Dachflächen der Kreisverwaltung Montabaur wurde eine Photovoltaikanlage zur Produktion von „sauberem“ Strom umgesetzt.
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Der Klimawandel und die Gestaltung einer zukunftsfähigen Energieversorgung gehören zu den zentralen gesellschaftlichenThemen unsererZeit. Die Nutzung der Sonnenenergie durch Photovoltaikanlagen hat sich auch im Westerwald seit ein paar Jahren etabliert.
Die Technik
Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen. Photovoltaik ist nur ein Teilbereich der umfangreichen Solartechnik, die auch andere technische Nutzungen der Sonnenenergie umfasst. Mit Hilfe von Solarzellen findet die Energiewandlung in Photovoltaikanlagen statt. Die erzeugte Elektrizität kann zum einen vor Ort genutzt werden und zum anderen in Akkumulatoren gespeichert oder in Stromnetze eingespeist werden. Im Gegensatz zur herkömmlichen Gewinnung von Energie, entsteht bei dem Betrieb einer Photovoltaikanlage keine CO2-Emission. CO2 entsteht bei der Verbrennung fossiler Energien und pflanzlicher Biomasse und ist auch besser als Treibhausgas bekannt. Nur bei der Herstellung der Komponenten einer Photovoltaik- Anlage werden über den Verbrauch von Elektrizität und Brennstoffen CO2- Emissionen freigesetzt. Jedoch ist festzuhalten, dass Photovoltaik-Anlagen während ihrer Lebensdauer ein Vielfaches mehr an Energie erzeugen, als zuvor für ihre Herstellung benötigt wird. Um der Erderwärmung entgegen zu wirken, wird in der heutigen Zeit vermehrt auf erneuerbare Energien gesetzt. Dies sind Energiequellen, die unendlich lange zur Verfügung stehen. Zu diesen zählen: Sonnen-, Windenergie, Erdwärme, Gezeitenkraft und Biomasse. Die Photovoltaiktechnik trägt damit zu einer ökologischen Energiegewinnung bei.
Die Montage
Soll eine eine Photovoltaik- Anlage auf dem Dach montiert werden, ist grundsätzlich keine gesonderte Baugenehmigung erforderlich. Bei denkmalgeschütztes Gebäuden ist grundsätzlich eine Genehmigung beim Amt für Denkmalschutz einzuholen. Freilandaufstellungen gelten als selbständige Bauwerke und sind baugenehmigungspflichtig. Solarzellen können nur Gleichstrom erzeugen. Soll nun die von Photovoltaikanlagen produzierte elektrische Energie ins normale Stromnetz eingeleitet werden, muss ein Wechselrichter dazwischengeschaltet werden.
Vorteile für den Betreiber
Wird der erzeugte Solarstrom in das allgemeine Stromnetz eines Netzbetreibers eingespeist, erhält der Anlagenbetreiber eine festgelegte Vergütung, die auf den Regelungen durch das Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) beruht; jedoch richtet sich die Höhe der Einspeisevergütung pro kWh nach der Anlagengröße und -art.
Photovoltaik in Montabaur
Eine großflächige Photovoltaikanlage wurde zwischen Oktober und November 2009 auf dem Dach der Kreisverwaltung in Montabaur errichtet, bei der die KOCH SOLARDACH GmbH federführend war. Die Anlagengröße beträgt 45,36 Kilowatt- Peak (Spitzenleistung). Die Module erzeugen konservativ gerechnet pro Jahr ca. 39.000 kWh umweltfreundlichen Strom, folglich werden hierdurch pro Jahr 32 Tonnen CO2 Emission vermieden.
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Mit Hilfe eines Wechselrichters kann der durch Photovoltaik erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden, um mit dem öffentlichen Stromnetzvon 230 V und 50 Hz Wechselstromkompatibel zu
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Donnerstag, 12. Februar 2009 |
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Auf dem Dach der Lagerhallen des
Baustoffzentrums Retagne begutachteten Stefan Wiegand von der Süwag,
Christian Schlosser von der Herstellerfirma Koch, «Bauherr» Manfred
Fröhlich und Versicherer Gerd Kreckel die Module der
Photovoltaikanlage. Foto: Häring
Dornburg-Langendernbach.
Die wohl im Landkreis Limburg-Weilburg größte von einem
Privatinvestor gebaute Fotovoltaikanlage wurde im Industriegebiet von
Langendernbach in Betrieb genommen. Auf den Dächern der beiden
Industriehallen des Baustoffzentrums Retagne entstand das
Solarzellen-Feld, den der Stromanbieter Süwag jetzt für das Netz
freigeschaltet hat.
Den
Plan einer Photovoltaikanlage hatten Martina und Manfred Fröhlich,
der Geschäftsführer des Baustoffzentrums Retagne, schon vor drei
Jahren ins Auge gefasst, dann aber aus privaten Gründen vorerst
wieder verworfen. Am Anfang des nun zu Ende gehenden Jahres begann
dann doch die Umsetzung mit Hilfe der Firma Koch Solardach aus
Wirges. Fast die gesamte Dachfläche des Baustoffzentrums stand zur
Verfügung, nur ein wenig eingeschränkt durch senkrecht stehende
Werbeflächen, die Schatten werfen. Rund 400 000 Euro wurden in das
Vorhaben investiert. Die installierte Leistung beträgt 100,8
Kilowatt. Dafür wurden 1300 Dünnschicht-Fotovoltaikmodule auf dem
Dach installiert. In den Werkhallen wurden 14 Wechselrichter
installiert, die den auf dem Dach gewonnenen Gleichstrom in
Wechselstrom umwandeln. Nach Aussage des Herstellers soll die Anlage
im Durchschnitt im Jahr einen Ertrag von 85 680 Kilowattstunden
erwirtschaften. Außerdem hat der Hersteller eine Einsparung von 68
Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid pro Jahr errechnet.
Mit dem Umlegen des Schalters am Verteilerkasten wurde diese Anlage jetzt in Betrieb genommen. Als Besucher war auch Elbtals Bürgermeister Hubert Lenz (parteilos) zugegen, der Einsparungspotential in seiner Gemeinde sieht. So verschlingt allein die Kläranlage in Heuchelheim Strom für einen fünfstelligen Betrag im Jahr. Eine Fotovoltaikanlage könnte zur Kostenverringerung beitragen. Probleme sieht Lenz aber im Finden eines geeigneten Platzes. So wird für eine Fotovoltaikanlage eine südliche Ausrichtung mit mindestens 50 Quadratmetern verschattungsfreier Fläche benötigt. Diese ist aber an der Kläranlage in Heuchelheim nicht vorhanden. kdh
31.12.2008 Lokales Langendernbach
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Dienstag, 24. Februar 2009 |
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Photovoltaikanlage
gerade jetzt rentable Investition
In
Zeiten weltweiter Finanzturbulenzen bleibt die Investition in
sauberen Solarstrom ein sicheres und rentables Invest für jeden
Hausbesitzer. Denn seit Beginn des Jahres gilt in Deutschland das
neue Erneuerbare-Energien-Gesetz. Es garantiert dem privaten
Betreiber einer handelsüblichen Solarstromanlage über zwanzig Jahre
hinweg einen festen Einspeisetarif für den selbstproduzierten Strom,
wenn er diesen ins Stromnetz einspeist.
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Donnerstag, 22. November 2007 |
KOBLENZ. Der Ehrenpreis im Handwerk für umweltorientierte Produkte und Dienstleistungen geht in diesem Jahr an die "Koch Solardach GmbH" aus Wirges (Westerwaldkreis), die "Bioland Konditorei und Bäckerei Löwenzahn" aus Edenkoben (Kreis Südliche Weinstraße), die "fabri GmbH" aus Trier und die "Sigurd Spielmann GmbH" aus Mainz. Die rheinland-pfälzische Umwelt-Staatssekretärin Jacqueline Kraege und der Präsident der Handwerkskammer Koblenz, Karl-Heinz Scherhag, ehrten die siegreichen Unternehmen jetzt im HwK-Kompetenzzentrum für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation in Koblenz. Der mit insgesamt 2000 Euro dotierte Preis wird von der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz verliehen.
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