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Alle| Es sind 60 Einträge im Glossar. | |
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| AC (Alternating Current) |
Wechselstrom
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| Akkumulator (Akku) | Zwischenspeicher für den Solarstrom, meistens als Batterie. |
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| Antireflexionsschicht | Durchsichtige Schicht auf der Oberfläche einer Solarzelle die zur Verringerung von Reflexionsverlusten dient. Durch die Antireflexionsschicht dringt mehr Licht in die Zelle ein, da die Siliziumoberfläche sonst 30% des Sonnenlichts wieder reflektieren würde. Übrigens gibt die Antireflexionsschicht der Solarzelle ihre Farbe. |
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| Aufdachmontage |
I.d.R. werden die Solarmodule von Koch Solardach GmbH mit Hilfe von speziellen Montagesystemen parallel zur Dacheindeckung installiert. Das Dach behält daher weiterhin seine bestehende Schutz- und Abdichtungsfunktion.
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| Ausrichtung einer PV-Anlage |
Zur optimalen Ausrichtung sollten die Module einer mono- oder polykristallinen PV-Anlage nach Süden ausgerichtet und um 30° geneigt sein. Bei Abweichungen reduziert sich die Energieausbeute.
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| Azimutwinkel |
Gibt die
Abweichung der PV-Module von der Südausrichtung nach Osten bzw.
Westen an. Bei einer genauen Südausrichtung ist der Azimutwinkel
0°, bei 100% Westausrichtung +90° und bei einer Ausrichtung
exakt nach Osten –90°.
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| Baugenehmigung |
Für
die Montage einer PV-Anlage auf dem Dach ist grundsätzlich keine
gesonderte Baugenehmigung erforderlich. Bei denkmalgeschütztes
Gebäuden ist grundsätzlich eine Genehmigung beim Amt für
Denkmalschutz einzuholen. Freilandaufstellungen gelten als
selbständige Bauwerke und sind baugenehmigungspflichtig.
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| Bezugszähler |
Ein
Bezugszähler misst die Abnahme von elektrischer Energie in
Kilowattstunden (kWh) aus dem Versorgungsnetz des Energieversorgers.
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| Blitzschutz |
Die
Errichtung einer PV-Anlage auf Dachflächen erhöht nach
herrschende, wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht die
Wahrscheinlichkeit eines Blitzeinschlags in die bauliche Anlage. Für
die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften und die Einbindung
von PV-Anlagen in vorhandene Blitzschutzsysteme ist die Koch
Solardach GmbH als ausführendes Unternehmen der PV-Anlage
zuständig.
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| Bypass-Diode |
Die
Bypass-Dioden dienen dem Schutz von verschatteten Zellen. Die von
Koch Solardach GmbH eingesetzten Solarmodule verfügen je nach
Zellenanzahl über ein bis drei Bypass-Dioden. (Vgl. auch
Verschattung)
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| CO2 (Kohlenstoffdioxid) |
CO2 entsteht bei der Verbrennung fossiler Energien und pflanzlicher Biomasse
und ist als Treibhausgas für die Erwärmung der
Erdatmosphäre mitverantwortlich.
Der Betrieb einer Photovoltaikanlage erfolgt ohne CO2-Emission. Lediglich
bei der Herstellung der Komponenten werden über den Verbrauch von
Elektrizität, Brennstoffen und nichtenergetischen Stoffen
CO2-Emissionen verursacht. Allerdings erzeugen Photovoltaikanlagen
während ihrer Lebensdauer ein Vielfaches mehr an Energie als für
ihre Herstellung benötigt wird. Durch ihre energetische
Amortisation leisten PV-Anlagen einen Beitrag zum Umweltschutz.
Bereits 1 kWp installierte PV-Leistung erspart der Umwelt ca. 300 kg
CO2-Ausstoß pro Jahr.
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| Dachneigung |
Die
Dachneigung gibt den Winkel ("Schräge / Steilheit")
einer Dachfläche an. Zur optimalen Einbindung einer
Photovoltaikanlage eignen sich Dachneigungen von 20° bis 50°.
Spezielle Montagesysteme können PV-Module auch bei ungünstiger
Dachneigung in eine geeignete Position bringen. Um die Sonnenstrahlen
optimal zu nutzen, sollten sie im rechten Winkel auf das Modul
treffen.
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| Dünnschichtsolarzelle/-Module |
Zellen,
die um das Hundertfache dünner sind als eine mono- bzw.
polykristalline Solarzelle. Dünnschichtsolarzellen sind
photoaktive Halbleiter. Die werden auf einem Trägermaterial wie
Glas oder Edelstahlfolie aufgebracht und besitzen einen geringeren
Wirkungsgrad gegenüber kristallinen Siliziumzellen. Durch
Materialeinsparung sind sie i.d.R. günstiger in der Herstellung
und weniger anfällig bei Verschattung. Dünnschichtsolarzellen
basieren auf verschiedenen chemischen Verbindungen, z. B. CIS
(Kupfer-Indium-Selenid), CdTe (Cadmium-Tellurid) oder CdS
(Cadmium-Sulfid).
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| Einspeisevergütung |
Erzeugt
eine in Deutschland installierte, netzgekoppelte Photovoltaikanlage
Solarstrom
der in das allgemeine Stromnetz eines Netzbetreibers eingespeist
wird, erhält der Anlagenbetreiber eine festgelegte Vergütung
aufgrund den Regelungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Die Höhe der Einspeisevergütung pro kWh richtet sich nach
der Anlagengröße und -art. Vor allem aber ist für die
Einspeisevergütung entscheidend, in welchem Jahr die
Inbetriebnahme der Anlage erfolgt.
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| Einspeisezähler |
Erfasst
die Menge an produziertem Solarstrom einer netzgekoppelten
Photovoltaikanlage in das öffentliche Stromnetz und dient als
Nachweis zur Abrechnung mit dem Netzbetreiber.
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| Erneuerbare Energien |
Energiequellen,
die unendlich lange zur Verfügung stehen. Zu den erneuerbaren
Energien zählen: Sonnen-, Windenergie, Erdwärme,
Gezeitenkraft und Biomasse.
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| Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) |
Fördert
bundesweit den Ausbau und die Nutzung erneuerbarer Energien zur
Stromerzeugung. Klima- und Umweltschutz sowie die Erhöhung
erneuerbarer Energien an der Stromversorgung sind das Ziel. Obendrein
regelt das Gesetz die Abnahme und Vergütung von gewonnenem Strom
durch die Photovoltaikanlagen. Die Netzbetreiber müssen den
jeweils gültigen Vergütungssatz vom Zeitpunkt der
Inbetriebnahme an für die Dauer von 20 Jahren zuzüglich des
Inbetriebnahmejahres an den PV- Anlagenbetreiber entrichten.
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| Evu |
Energieversorgungsunternehmen
(Netzbetreiber)
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| Flachdachmontage |
Die auf
einem Flachdach installierten PV-Module sollten zur optimalen
Energieausbeute mit Hilfe einer Unterkonstruktion in eine Neigung von
ca. 30° gebracht werden. Durch die Aufständerung kann jedoch
weniger Leistung installiert werden als bei einem gleich großen
Schrägdach, da Abstände wegen möglicher gegenseitiger
Verschattung der Module eingehalten werden müssen.
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| Förderprogramme |
Neben
der Einspeisevergütung (vgl. oben) gibt es in Deutschland
weitere individuelle Förderprogramme für eine
Photovoltaikanlage. Beispielsweise bietet die KfW (s. o.)
zinsvergünstigte Darlehen an. Aber auch die Bundesländer,
Städte und Gemeinden, Finanzämter sowie einige
Energieversorgungsunternehmen bieten eigene Förder- und
Finanzierungsprogramme an. Dies können z.B. zinsgünstigen
Krediten für private Nutzer, Zuschüssen für Schulen
oder interessanten Finanzierungsmöglichkeiten für Landwirte
wie dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm sein.
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| Freilandaufstellung |
Als
Freilandaufstellung bezeichnet man eine PV-Anlage, die auf einer
Freifläche, wie beispielsweise einem Feld, aufgestellt ist.
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| Generator |
Als
Generator oder Solargenerator bezeichnet man die Gesamtheit der
zusammengeschalteten PV-Module.
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| Generatoranschlusskasten |
Im Generatoranschlusskasten (GAK) werden die Stränge des
Solargenerators zur Gleichstromhauptleitung zusammengefasst. Zusätzlich können
z. B. Überspannungsschutzelemente zur Sicherung des PVModuls und
des Wechselrichters im GAK integriert sein.
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| Gleichstrom |
Im Gegensatz zum Wechselstrom (AC), der bei 50 Hz 50-mal in der
Sekunde die Polarität wechselt, bleibt beim Gleichstrom (DC)
Direct Current (engl.)die Polarität unverändert.
Ein PV-Modul liefert ebenso wie eine Batterie Gleichstrom.
Mit Hilfe eines Wechselrichters kann Gleichstrom in Wechselstrom
umgewandelt werden, um mit dem öffentlichen Stromnetz von 230
V und 50 Hz Wechselstrom kompatibel zu sein.
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| Gleichstromhauptschalter / DC- Freischal |
System
zur Zu- bzw. Abschaltung des Stroms von den Solarmodulen zum
Wechselrichter bei Kontrollmessungen der Anlage oder bei einer
Wechselrichterstörung.
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| Indachmontage |
Integration
der PV-Module in die Dacheindeckung.
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| Inselsystem |
Autark arbeitende PV-Anlage, die überall dort Anwendung findet, wo kein
Anschluss an ein öffentliches Stromnetz vorhanden ist. Zum
Beispiel Gebäude in abgelegenen Gebieten (Wochenendhaus,
Skihütte). Mit einem Inselsystem kann der vom Wechselrichter
umgewandelte Gleichstrom sofort verbraucht werden. Wird die Energie
nicht umgehend benötigt, kann der erzeugte Gleichstrom in einer
Solarbatterie/Akku zwischengespeichert werden. Ein Laderegler kontrolliert die Lad- und Entladevorgänge
der Batterie. Interessant ist ein Inselsystem vor allem dann, wenn
die Förderung durch das EEG nach 20 Jahren entfällt und man
den auf dem Dach produzierten Strom selbst nutzen will.
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| Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) |
Die KfW ist eine Bank des deutschen Bundes und der Länder. Sie hat es
sich zur Aufgabe gemacht, Impulse für Wirtschaft, Gesellschaft
und Ökologie zu geben und zukunftsweisende Ideen voranzutreiben.
Zum 1. Januar 2005 hat die KfW Förderbank die drei
neuen Programme „Solarstrom erzeugen“, „Wohnraum modernisieren“
und „Ökologisch bauen“ aufgelegt und gewährt
zinsgünstige Kredite für den Kauf und Betrieb von
PV-Anlagen und thermischen Solaranlagen.
Weitere Informationen unter: www.kfw.de
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| Leistungsgarantie |
Viele
der namhafte Modulhersteller, die durch die Koch Solardach GmbH
vertrieben werden gewähren 20 Jahre Garantie auf eine
Leistungsabgabe von 90 % sowie 25 Jahre Garantie auf eine
Leistungsabgabe von 80% der bei Auslieferung spezifizierten
Minimalleistung des Moduls.
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| Montagemöglichkeiten |
Die meisten PV-Anlagen werden auf dem Dach montiert. Hierbei
unterscheidet man zwischen Aufdach-, Indach- und Flachdachmontagen.
Außerdem besteht die Möglichkeit, PV-Anlagen an
Gebäudefassaden (Fassadenmontage) anzubringen oder auf
Freiflächen (Freilandaufstellung) zu installieren.
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| Nachführung |
Um den
Energieertrag zu steigern, können Solarmodule dem Sonnenstand
nachgeführt werden und dadurch die Energieausbeute der PV-Anlage
um etwa 30 % gesteigert werden. Nachführsysteme rechnen sich
entweder dort, wo kein nach Süden geneigtes Dach zur Verfügung
steht oder auf Freiflächen.
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| Nennleistung |
Die
Nennleistung einer Solarzelle von einem Solarmodul entspricht der
maximal möglichen Leistungsabgabe unter Standardtestbedingungen.
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| Netzbetreiber |
Anbieter, die das Stromnetz zur Energieversorgung planen, betreiben, erhalten
und optimieren. Die Netzbetreiber erhalten ihre Vergütung nicht
über den Verkauf von Strom, sondern für die Bereitstellung
der Netze. Gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz sind die
Netzbetreiber verpflichtet, den Strom aus PV-Anlagen komplett
abzunehmen und zu vergüten.
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| Netzgekoppelte PV-Anlage |
Eine
netzgekoppelte PV-Anlage besteht aus PV-Modulen, einem
Wechselrichter, einem Einspeisezähler und diversen
Sicherheitskomponenten. Der von den PV-Modulen erzeugte Gleichstrom
wird vom Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und über den
Einspeisezähler in das lokale Energieversorgungsnetz geleitet.
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| Peakleistung |
Nennleistung
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| Photovoltaik |
Der
Begriff Photovoltaik setzt sich aus Photon (griechisch = Licht) und
dem Namen des Physikers Alessandro Volta (Volt) zusammen.
Photovoltaik oder Solarstrom ist die direkte Umwandlung von
Lichtenergie in elektrische Energie, bzw. die Gewinnung von Strom aus
Sonnenlicht. Durch Auftreffen von Lichtenergie (Photonen) in das
Kristallgitter eines dotierten Halbleiters (meistens Silizium) werden
Ladungsträger freigesetzt, die zur Energieerzeugung genutzt
werden können, z. B. in Form von Solarzellen.
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| PV-Anlage |
Abkürzung
für Photovoltaikanlage. Hierbei unterscheidet man zwischen einer
netzgekoppelte PV-Anlagen und einem Inselsysteme.
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| PV-Modul |
Ein
PV-Modul besteht aus mehreren, in Reihe geschalteten Solarzellen. Um
gegen Witterungseinflüsse geschützt zu sein, wird die
Frontseite eines Moduls im Allgemeinen mit gehärtetem Glas und
die Rückseite mit einem Folienverbund abgedeckt
(Glas-Folien-Laminate). Die von Koch Solardach GmbH verwendeten
Module haben zudem noch alle eine Aluminiumeinfassung.
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| Silizium |
Nach
Sauerstoff ist Silizium das zweithäufigste Element der Erde und
wird durch chemische Behandlung aus Quarzsand gewonnen, gereinigt und
in der Halbleiterindustrie sowie zur Herstellung von mono-,
polykristallinen und mikroamorphen Solarzellen verwendet.
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| Solar |
Lateinisch:
„die Sonne betreffend“.
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| Solaranlage |
(thermisch
/ photovoltaisch)
Eine
Solaranlage dient zur Umwandlung von solarer Strahlungsenergie
(Sonnenstrahlung) in Nutzenergie. Im Gegensatz zu thermischen
Solaranlagen die zur Wärmegewinnung genutzt werden, bewirken
Photovoltaikanlagen die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische
Energie.
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| Solarstrom |
In
Solarzellen direkt erzeugter Gleichstrom.
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| Solarthermie |
Der
Begriff setzt sich aus „Solar“ = Sonne und „Thermie“ = Wärme
zusammen. Unter Solarthermie versteht man die Umwandlung von
Sonnenstrahlung in direkt nutzbare Wärme. Hier wird mit Hilfe
von Solarkollektoren z. B. Wasser erwärmt. Solarthermische
Anlagen in einem Wohngebäude erwärmen das Brauchwasser für
zum Beispiel die Dusche, das Abwaschwasser usw. Auch die
Waschmaschine und der Geschirrspüler können über ein
Zusatzgerät direkt mit dem Warmwasser der Solaranlage gespeist
werden.
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| Solarzelle |
Die
Solarzelle ist die kleinste Einheit zur Stromerzeugung in einem
Photovoltaikmodul. Fast 95 % aller Solarzellen bestehen aus dem
Halbleitermaterial Silizium. Das Ausgangsmaterial für mono- und
polykristalline Solarzellen sind 0,2 bis 0,3 mm dünne
Siliziumscheiben, die aus Halbleiterblöcken gesägt werden.
Solche Scheiben nennt man Wafer. Eine Solarzelle besteht aus zwei
Schichten: einer negativ und einer positiv dotierten Lage. Wenn Licht
auf die Zelle fällt, entsteht Spannung zwischen den beiden
Schichten. Schließt man einen Verbrauchsquelle (z. B. eine
Lampe) an, fließt Gleichstrom. Man unterscheidet zwischen
amorphen, mikroamorphen, monokristallinen und polykristallinen
Solarzellen.
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| Solarzelle, amorph |
Amorph
(= griechisch für gestaltlos). In amorphem Silizium sind die
Atome unregelmäßig angeordnet. Das amorphe Silizium hat
ein sehr hohes Lichtabsorptionsvermögen, weshalb amorphe
Solarzellen i.d.R. sehr dünn (Dünnschichtsolarzellen) sind.
Der Wirkungsgrad liegt bei 5 – 7% und ist damit ungefähr halb
so hoch wie der kristalliner Solarzellen. Allerdings können
amorphe Solarzellen den diffusen Lichtanteil effektiver nutzen, und
ihre Energieausbeute wird von der Zellentemperatur in geringerem Maße
beeinflusst.
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| Solarzelle, mikroamorph |
Diese
Solarzellen basieren auf aus amorphem und monokristallinem Silizium.
Durch die Kombination von mehreren Dünnschichtsolarzellen
unterschiedlicher spektraler Empfindlichkeit lässt sich die
Strahlungsenergie der Sonne stärker ausnutzen. Die mikroamorphe
Solarzelle erreicht einen deutlich höheren
Energieumwandlungsgrad als der herkömmliche, rein amorphe Typ
und kommt mit einer Stärke von nur wenigen Mikrometern aus,
wodurch zusätzlich Ressourcen eingespart werden können.
(Der Wirkungsgrad liegt etwa bei bis zu 8,5 %.)
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| Solarzelle, monokristallin |
Als
monokristallin bezeichnet man z. B. einen Siliziumblock, welcher
durchweg aus einem einzigen Kristall besteht und somit vollständig
eine regelmäßige Anordnung der Atome aufweist. Der
Wirkungsgrad von monokristalliner Solarzellen beträgt 14 –18%.
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| Solarzelle, polykristallin |
Solarzellen,
die aus vielen verschiedenen, unregelmäßig angeordneten
Kristallen bestehen. Im Gegensatz zu den monokristallinen Zellen ist
bei den polykristalline Solarzellen Wirkungsgrad um 1,5 –2 %
geringer. Allerdings muss man die günstigeren
Herstellungsmöglichkeiten für polykristalline Solarzellen
berücksichtigen und damit einen Preisvorteil gegenüber den
monokristallinen Modulen haben. Der Wirkungsgrad liegt etwa bei 12 –
16%.
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| Sonnenenergie |
Bereits
seit mehreren Milliarden Jahren ist die Sonne aktiv. Sie ist das
größte und unbegrenzteste Kraftwerk, das es gibt und
erzeugt die Energie für unser gesamtes Sonnensystem. Die Menge
von solarer Energie auf der Erde übersteigt den täglichen
weltweiten Verbrauch um das 10.000- bis 15.000fache. Durch
Photovoltaikanlagen kann Sonnenenergie in „sauberen“, direkt
nutzbaren elektrischen Strom umgewandelt werden oder über
thermische Solaranlagen in Wärme umgewandelt werden.
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| Standardtestbedingungen |
Genormte
Bedingungen für die Ermittlung der Nennleistung eines PV-Moduls
im Labor. Hierzu gehört die Bestrahlungsstärke
(Globalstrahlung) von 1.000 W/m2 bei senkrechtem Lichteinfall, die
Zellentemperatur von 25 °C und das Strahlungsspektrum
entsprechend AM (Air Mass) 1,5. Steht die Sonne am Äquator im
Zenit, dann beträgt das Strahlungsspektrum AM 1,0. Für
Europa wird ein AM von 1,5 als Jahresmittelwert zugrunde gelegt.
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| Steuerliche Aspekte beim Betrieb einer P |
Privaten
Betreiber von Photovoltaikanlagen sind in Deutschland im
umsatzsteuerlichen Sinn als Unternehmer anzusehen, wenn sie den
erzeugten Solarstrom in das öffentliche Netz einspeisen. Je nach
Finanzamt muss jedoch kein Gewerbe angemeldet werden, wenn der Gewinn
unter derzeit 24.500 €/Jahr liegt. Der Anlagenbetreiber bekommt die
gezahlte Umsatzsteuer für die PV-Anlage und alle damit
verbundenen weiteren Rechnungen als Vorsteuer vom Finanzamt zurück.
Beim Verkauf des Stroms an den Netzbetreiber wird die Umsatzsteuer
auf den Verkaufspreis aufgeschlagen und anschließend an das
Finanzamt abgeführt. Bis zu einem bestimmten Jahresumsatz kann
man sich jedoch auch von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen,
verzichtet damit aber auch auf die Vorteile des Vorsteuerabzugs. Die
Einkünfte aus dem Betrieb einer PVAnlage sind
einkommensteuerpflichtig. Genaue Informationen zum Thema „Steuern
und Photovoltaik“ erhalten Sie von Ihrem Steuerberater.
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| Strang (engl.: „string“) |
Mehrere
hintereinander geschaltete PV-Module bilden einen Strang, der einzeln
oder mit anderen Strängen zusammen an den Wechselrichter oder
Generatoranschlusskasten angeschlossen wird.
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| Temperaturkoeffizient |
Da
Spannung und Strom abhängig von der Temperatur der Solarzelle
sind , wirkt sich dies auch auf die Leistung eines PV-Moduls aus. Aus
dem Temperaturkoeffizient ergibt sich, um wie viel sich der
Wirkungsgrad der Solarzelle pro Grad Celsius verringert, wenn die
Temperatur steigt. Erlaubt ist ein Wert von 0,5 % pro Grad Celsius;
je näher dieser bei Null liegt, desto besser.
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| Trafo / Trafolos |
Man
unterscheidet Wechselrichter mit und ohne Trafo.
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| Verschattung |
Schatten,
den Bäume, Nachbargebäude, Kamine, Oberlandstromleitungen,
Antennen oder sonstige Dachaufbauten auf ein Dach werfen,
beeinflussen die Effizienz von PV-Anlagen. Da die Solarzellen in
Reihe geschaltet sind, stört jede im Dunkeln liegende Solarzelle
den optimalen Energiefluss und beeinträchtigt dadurch die
Leistung der Anlage. Wird eine Solarzelle teilweise oder komplett
verschattet, fließt weniger Strom durch sie hindurch. Durch
Reihenschaltung im Modul kann sich die abgeschattete Solarzelle
aufheizen und eventuell sogar zerstört werden (sog.
„Hot-Spot-Effekt“). Dies verhindern die Bypass-Dioden (vgl.
oben).
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| Versicherung |
Eine
Photovoltaikanlage sollte in die bestehende Gebäudeversicherung
aufgenommnen werden, das sich der Wert des Gebäudes durch die
Anlage steigert. Hierdurch können dann Schäden, die z. Bsp.
durch Feuer, Blitz oder Hagel entstehen über die Versicherung
abgewickelt werden. Mittlerweile bieten viele Versicherungen
spezielle Photovoltaikversicherungen an, die u.a. auch den
Nutzungsausfall durch einen versicherten Schaden ersetzen.
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| Wartung |
Photovoltaikanlagen
sind i.d.R. wartungsarm.
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| Wechselrichter |
Ein
Wechselrichter wandelt den von der PV-Anlage produzierten Gleichstrom
(DC) in Wechselstrom (AC) um. Bei normalem Betrieb leitet der
Wechselrichter den Solarstrom in den Einspeisezähler, der die
produzierte Strommenge in Kilowattstunden (kWh) misst. Zudem sorgt
der Wechselrichters für das sekundenschnelle Abschalten der
PV-Anlage, sobald das öffentliche Netz ausfällt.
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| Wechselstrom (AC) „Strom aus der Steckdo |
Unter
Wechselstrom (AC) versteht man elektrischen Strom, dessen Größe
und Richtung sich nach einer konstanten Periodendauer wiederholt.
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| Wirkungsgrad |
Der
Wirkungsgrad ist das Verhältnis der nutzbaren zur vorhandenen
Sonnenenergie. Der Zellenwirkungsgrad bezieht sich in der
Photovoltaik auf die einzelne Solarzelle. Er gibt an, wie viel
Prozent der auf die Zelle eingestrahlten Sonnenenergie in elektrische
Energie umgewandelt wird. Kristalline Siliziumsolarzellen wandeln 12
– 18% der Sonnenenergie in elektrische Energie um.
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